Wiederentdeckt

Vergessene Klassiker: Clint Eastwoods Antikriegs-Doppel

Schauspieler und Regisseur Clint Eastwood (Archivbild).

Schauspieler und Regisseur Clint Eastwood (Archivbild).

Foto: Michael Nelson/dpa

Keine Konzerte, die Kinos geschlossen: Die Filme „Flags of Our Fathers“ und „Letters from Iwo Jima“ sind immer noch sehenswert.

Hamburg. So ein echter Krieg ist noch mal ganz anders, mit mehr Leid und Angst und Stress als der derzeit ausgerufene gegen den Virus. Lustig ist das alles dieser Tage trotzdem nicht; und dennoch sind es die Kriegsfilme, die den Verfasser dieser Zeilen sonderbarerweise derzeit ansprechen. „Flags of Our Fathers“ und „Letters from Iwo Jima“, jene beiden 2006 von Clint Eastwood meisterhaft verfilmten Antikriegsfilme, die den Waffengang zwischen Amerikanern und Japanern zeigen. Der Krieg war 1945 für Japan verloren, aber im Pazifik wurde weitergemetzelt. Zwei Perspektiven, eine Wohltat: Keine amerikanische Heldengeschichte. Sondern eine bildstarke Studie der Propaganda auf beiden Seiten.