Konzert-Tipp

Tal Wilkenfeld: Bässer geht es nicht im Bahnhof Pauli

Die australische Bassistin und Sängerin Tal Wilkenfeld tritt im Bahnhof Pauli auf.

Die australische Bassistin und Sängerin Tal Wilkenfeld tritt im Bahnhof Pauli auf.

Foto: Timothy White

Sängerin, Bassistin und Songschreiberin Tal Wilkenfeld ist bei uns noch lange nicht so bekannt, wie sie es verdient hätte. Nur zwei Alben hat die Australierin seit 2007 veröffentlicht, dieses Jahr erschien das progressiv rockende „Love Remains“. Jedoch hat sie auf vielen Alben berühmter Kolleginnen und Kollegen ihren Bass zum Einsatz gebracht: Jeff Beck, Herbie Hancock, Macy Gray, Lee Ritenour, Jackson Browne, Toto, Todd Rundgren – ganz eindruckvolle Liste.

Und ein Hinweis darauf, dass Wilkenfeld nicht nur im Jazz zu Hause ist. Tatsächlich singt sie auch, und wer ihre YouTube-Videos anschaut, merkt sofort, welch versierte Songschreiberin sie ist. Der Eindruck, hier ruhe jemand sehr in sich, kommt dabei nicht von ungefähr: In Interviews hat Tal Wilkenfeld immer wieder betont, wie wichtig regelmäßige Meditation für ihr Leben sei, welch große Bedeutung die Stille für sie habe – als unbedingte Voraussetzung für Kreativität.

Hamburg-Debüt im Bahnhof Pauli

Ihr Hamburg-Debüt gibt sie am 13. November im Bahnhof Pauli, und es braucht weder profunde Kenntnis der östlichen Weisheitslehren noch hellseherische Fähigkeiten, um vorauszusagen, dass diese Location bei künftigen Auftritten deutlich zu klein sein wird.

Tal Wilkenfeld Mi 13.11., 20.00, Bahnhof Pauli (U St. Pauli), Spielbudenplatz 21, Karten zu 28,20 im VVK.; talwilkenfeld.com