Hamburg. In ihrem Roman „Kein Teil der Welt“ erzählt die Aussteigerin Stefanie de Velasco vom Inneren der Glaubensgemeinschaft.

Erst gibt es ein Wetterleuchten, dann zieht ein heftiges Unwetter über den Ort im Westen Deutschlands. In der eigentlichen Welt suchen die Menschen sich lediglich ein Dach über dem Kopf, um zu warten, bis Sturm und Hagel vorbei sind. Aber Esther und Sulamith leben in einem Paralleluniversum. In einer Welt, die unserer zum Täuschen ähnlich und in der doch alles fremd ist. Es gelten andere Gesetze. Und es gibt die große Erzählung vom Jüngsten Gericht, das nur die „Gerechten“ verschont, die „in der Wahrheit wandeln“.