Sky Sport News HD

Neue TV-Moderatorin nimmt Stotterstart mit Humor

Miriam Sinno setzte sich bei einem Casting durch. Bei der Premiere wurde ihr der Name eines ehemaligen HSV-Profis zum Verhängnis.

München/Hamburg. In der temporeichen Sportberichterstattung können Namen schnell zu einem Stolperstein für Kommentatoren werden. Diese Erfahrung musste nun auch eine neue Moderatorin von Sky Sport News HD machen.

Miriam Sinno, am Mittwoch erstmals live für das frei empfangbare Nachrichtenprogramm des eigentlichen Bezahlanbieters auf Sendung, kam bei ihrer Premiere jedenfalls Hasan Salihamidzic in die Quere.

Als Sinno eine Schalte ins Trainingslager des FC Bayern nach Katar anmoderieren sollte, geriet sie bei der Aussprache des Münchner Sportchefs und ehemaligen HSV-Profis prompt ins Straucheln.

Co-Moderator weist auf Sprechpause hin

Nicht der einzige Start-Wackler – die Sinno in den meisten Fällen jedoch einfach weglachte. Auch den deutlich zu vernehmenden Hinweis ihres Kollegen Gregor Teicher auf einen verfrühten Sprecheinsatz ("Kurze Pause!") nahm die 27-Jährige mit Fassung auf.

Trotz ihrer ersten Stunden in der neuen Rolle, die Sinno im Rahmen des öffentlich durchgeführten Castings "Sky Sport Traumjob" ergatterte, fängt die Berlinerin schließlich nicht ganz bei Null an.

Erfahrungen sammelte Sinno zuvor als Volontärin bei Axel Springer, durch ein Fußball-Format bei Bild.de sowie als Redakteurin und Reporterin beim Frühstücksfernsehen von Sat.1.

Miriam Sinno reagiert mit Humor

"Mit Miriam Sinno hat eine äußerst charismatische Kandidatin unseren Wettbewerb gewonnen – ein richtig guter Typ", sagt Skys Sport-Vize Roman Steuer. "Ich wünsche ihr viel Glück bei ihrer neuen Aufgabe. Ich bin überzeugt davon, dass sie unser Moderatorenteam bereichern wird."

Dass sie die Gabe zur Selbstironie beherrscht, hat das neue Sky-Gesicht ebenfalls bereits bewiesen. Auf den Willkommensgruß ihres Arbeitgebers antwortete Sinno bei Twitter: "Vielen Dank! Und irgendwann kann ich den Sportdirektor vom FC Bayern auch aussprechen."

Was der Nachrichtensprecherin dann tatsächlich auch schon an ihrem zweiten Arbeitstag in Unterföhring am Donnerstag gelang.