Kultur

Hamburger Kunsthalle bekommt alten Direktor

Ekkehard Nümann, Vorstandsvorsitzender
der Freunde der Kunsthalle (l.),
übergibt das Gaßner-Porträt an Kunsthallen-Noch-Direktor
Christoph Martin
Vogtherr.

Ekkehard Nümann, Vorstandsvorsitzender der Freunde der Kunsthalle (l.), übergibt das Gaßner-Porträt an Kunsthallen-Noch-Direktor Christoph Martin Vogtherr.

Foto: Hamburger Kunsthalle

... allerdings nur an die Wand: Hubertus Gaßner schmückt die Sammlung als Foto. Vogtherr geht nach zwei Jahren Amtszeit.

Hamburg.  Die Kunsthalle sucht einen Direktor – und Hubertus Gaßner kehrt zurück. Wirklich? Na, fast: Es ist gute Tradition in der Kunsthalle, Direktoren nach ihrem Abschied von einem Künstler porträtieren zu lassen, um so die Erinnerung an sie in den Räumen der Sammlung wachzuhalten. Dies ist nun auch mit Gaßner geschehen, der Ende September 2016 in den Ruhestand ging.

Das Porträt, ein Lambda-Print im Format 115 mal 100 Zentimeter, wurde vom Fotografen Bernhard Prinz erstellt. Gaßners Nachfolger Christoph Martin Vogtherr nahm die Fotoarbeit bei der Mitgliederversammlung der Freunde der Kunsthalle entgegen. Ekkehard Nümann, Vorstandsvorsitzender des Freundeskreises, erklärte: „Wir wollen zeigen, dass manche Traditionen quicklebendig sind.“

Diese Art der Traditionspflege wird schon bald wieder angebracht sein, verlässt doch Vogtherr nach nur zwei Jahren Amtszeit das Haus, um Anfang 2019 General­direktor der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg zu werden. Ein Nachfolger für ihn ist bislang noch nicht gefunden, die Suche läuft.