Hamburg

Hamburgs Kultur boomt, aber der Kostendruck wächst

Hamburg.  „Überall boomt es – auch in der Hamburger Kultur?“ Diese Frage war das Motto beim jüngsten „Hanse Rendezvous“, einer Netzwerkveranstaltung, die regelmäßig Kulturschaffende aus Musik, Film und Theater zusammenbringt. Initiator und PR-Fachmann Lars Meier, der etwa 100 Gäste erstmals ins Theater im Zimmer geladen hatte, moderierte zu diesem Thema.

Über eine positive Veränderung in der hiesigen Kulturlandschaft herrschte bei den Talkgästen Gitta Jauch (Geschäftsführerin Gitta Uhlig Casting), Schauspielerin Johanna Christine Gehlen und Jack F. Kurfess Konsens. „Die Kulturbesuche haben seit Eröffnung der Elbphilharmonie durchaus zugenommen. Der Laden brummt – und damit meine ich nicht nur unser Konzerthaus, sondern die ganze Stadt“, sagte Kurfess, Ende Juli nach fünf Jahren scheidender kaufmännischer Direktor der Elbphilharmonie und Laeiszhalle. Er sieht auch eine große Chance für den Film: „Die Filmemacher sollten mehr Mut haben, Hamburg zum Mitwirkenden, also zum dritten Hauptdarsteller, zu machen“, sagte Kurfess. Gleichzeitig monierten sowohl Jauch als auch Gehlen steigenden Kostendruck bei Film und Theater.

Unter den Gästen waren Tessa und Norbert Aust (Schmidts Tivoli GmbH), Britta Duah (Leiterin Komödie Winterhude), Matthias Elwardt (Geschäftsführer Abaton), die Schauspieler Lilli Hollunder, Felix von Sassen, Regisseur Thomas Jauch, die Musiker Jon Flemming Olsen und Michel van Dyke.

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