Venedig

Asche von Jeffrey Tate in Venedig verstreut

Venedig. Abschied von Jeffrey Tate: Am Sonnabend fand in Venedig, im Opernhaus La Fenice, ein Konzert in Gedenken an den ehemaligen Chefdirigenten der Symphoniker Hamburg statt, der im Juni 2017 völlig überraschend verstorben war. Tate hätte am Wochenende in Venedig dirigieren sollen, an seiner Stelle leitete nun Antonello Manacorda das Orchestra del Teatro La Fenice. Auf dem Programm standen im ausverkauften Haus das Siegfried Idyll von Richard Wagner, die 2. Symphonie von Franz Schubert sowie die Enigma Variationen von Edward Elgar.

Im Anschluss an das Konzert bat Klaus Kuhlemann, der Witwer von Jeffrey Tate, 50 enge Freunde, die aus der ganzen Welt angereist waren, gemeinsam mit dem Intendanten des Opernhauses in den Apollo-Saal. Zahlreiche Weggefährten erinnerten an den Verstorbenen. Danach ging es gemeinsam zur Maria-Callas-Brücke. Daniel Kühnel, Intendant der Symphoniker Hamburg, hielt eine Abschiedsrede im Namen des Hamburger Orchesters, dann wurde ­Jeffrey Tates Asche dem Kanal übergeben.

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