Hamburg

Das Geburtstagskonzert des Abendblatts

Karten für den Abend im Großen Saal der Elbphilharmonie gibt es ab Montag. Welche Künstler am 14. Oktober dabei sind

Hamburg.  Das Hamburger Abendblatt feiert in diesem Jahr seinen 70. Geburtstag. Und wo ließe sich dieses Jubiläum besser begehen als in der Elbphilharmonie, dem neuen Wahrzeichen Hamburgs, auf das mittlerweile die ganze Welt blickt. Derzeit fiebern wieder Zehntausende den dieser Tage eintrudelnden Ticketzusagen oder -absagen für die Saison 2018/19 entgegen, da eröffnet sich die Möglichkeit, Karten für ein besonderes Ereignis im Großen Saal zu bekommen. Zur Feier des runden Abendblatt-Geburtstags wird am 14. Oktober ein hochkarätig besetztes Konzert im Großen Saal der Elbphilharmonie zusammengestellt, für das ab Montag Karten gekauft werden können.

Dann auf der Bühne: die Symphoniker Hamburg, das Residenzorchester der Laeiszhalle, das nicht nur in Hamburg eine begeisterte Anhängerschaft hat. 1957 gegründet, war der erste Chefdirigent des Orchesters Robert Heger (bis 1961), es folgten unter anderem Heribert Beissel (1971– 1986), Miguel Gómez Martinez (1992–1999), Andrey Boreyko (2004–2009) und der im Juni 2017 gestorbene Jeffrey Tate. Seinen Platz nimmt zum Beginn der kommenden Saison der Franzose Sylvain Cambreling ein, ein vielfach ausgezeichneter Star am Pult, der in der Vergangenheit nicht nur das renommierte SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg geleitet, sondern auch regelmäßig an den größten Opernhäusern der Welt dirigiert hat. Was die Symphoniker Hamburg im Großen Saal spielen, soll noch nicht in vollem Umfang verraten werden, ein echtes Festprogramm wird es allemal mit Liedern und Werken von Leonard Bernstein, Gaetano Donizetti, Johannes Brahms und Piotr Iljitsch Tschaikowski.

Zum Jubiläum hat das Hamburger Abendblatt sich zudem weitere illustre Gäste eingeladen, die am 14. Oktober auf der Bühne stehen werden – wie den Pianisten Sebastian Knauer. Für ihn als Hamburger bedeutet die Elbphilharmonie ein Heimspiel, er ist bereits im Großen Saal aufgetreten: Maßgeblich war er am spontanen „Danke“-Konzert des Hamburger Abendblatts für die im Juli 2017 beim G-20-Gipfel in Hamburg eingesetzten Polizistinnen und Polizisten beteiligt.

Sebastian Knauer tourt durch ganz Europa, die USA, Südamerika und Asien, auf seinen Alben widmete er sich auch schon den Werken von Johann Sebastian Bach, Franz Schubert und Wolfgang Amadeus Mozart. Auch eine CD mit den Klavierwerken von George Gershwin, auf der er eine Solo-Piano-Version der „Rhapsody In Blue“ spielt, ist Teil seiner Diskografie. Ein Klassiker des amerikanischen Broadway-Komponisten, bei dem sich Jazz und konzertante Sinfonik aufs Feinste verbinden – auch beim Geburtstagskonzert in der Elbphilharmonie wird die „Rhapsody In Blue“ zu erleben sein.

Ein weiterer Star des Gala-Konzerts ist Simone Kermes, die das Hamburger Publikum schon ­vielfach begeistert hat. Die in Leipzig geborene Sopranistin ist ein international gefeierter Opernstar, reüssiert aber auch als sensible Lied-Interpretin. In der Elbphilharmonie war sie im März 2017 mit ihrem Programm „Love“ zu erleben – Liebesszenen aus Werken von Claudio Monteverdi, Antonio Cesti, Carlo Mannelli, Henry Purcell, John Dowland und anderen. Ein Höhepunkt damals: ihre Zugabe, eine fantastisch gesungene und frenetisch bejubelte Version von Helene Fischers „Atemlos“.

Karten für den musikalischen Geburtstagsabend, der von Hamburger Abendblatt-Chefredakteur Lars Haider moderiert wird, dürften – bei diesem Anlass, bei diesem Programm, bei diesem Ort – rasend schnell vergriffen sein. Es ist also ratsam, sich am Montag Plätze zu ­sichern.

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