Kultur

Heimat für Hamburger Autoren: der „Ziegel“

Die Literaturszene Hamburgs ist lebendig und erneuert sich ständig selbst. Aber eines bleibt gleich: Im Hamburger Jahrbuch für Literatur, „Ziegel“ genannt, haben Autorinnen und Autoren der Freien und Hansestadt (und dem Umland) eine publizistische Heimat.

Die Textbeiträge rekrutieren sich zu einem großen Teil aus den Einreichungen zum Hamburger Förderpreis, der jedes Jahr an sechs Autoren vergeben wird. Er ist jeweils mit 6000 Euro dotiert. Eine der Gewinnerinnen 2017 war Marie-Alice Schultz, aus deren Romanvorhaben „Mikadowälder“ auf dieser Seite ein Textauszug steht.

Marie-Alice Schultz arbeitet derzeit an ihrem „Mikadowälder“-Stoff; Im Mittelpunkt der Handlung steht Tsarelli, ein ehemaliger Weltmeister im Diskurswerfen. Über einen Roman-Zeitraum von 30 Jahren will die Erzählerin sich dieser Figur nähern, die man sich als kräftigendes Element ihrer Umwelt vorstellen darf. Die Jury des Förderpreises fand das Vorhaben der Autorin Schultz zu Recht verheißungsvoll.

Auszüge aus dem Romanprojekt sind bei einer Lesung der Autorin zu hören: am 21.3., 19.30, in der Reihe „Books de Hoode“ in The Whiskey Bar at Brachmanns Galeron, Hein-Hoyer-Str. 60.