Kultur

Opernhits

Die deutschen Opernhäuser könnten ohne das italienische Repertoire dichtmachen. Jedenfalls fast. Von den 518 Neuinszenierungen der Saison 2015/16 stellten italienische Komponisten mehr als 40 Prozent, nämlich 227. Spitzenreiter war Verdi – noch vor Mozart und Wagner – mit 98 Produktionen, Puccini war mit 68 Premieren dabei, Donizetti mit 31 und Rossini mit 30. Und da sind ja noch nicht die Wahlitaliener des 18. Jahrhunderts berücksichtigt; Oper ist fast von Anbeginn an eine internationale Kunst gewesen. Mozart hat sein italienisches Œuvre mit dem sogenannten Da-Ponte-Zyklus gekrönt: „Le nozze di Figaro“, „Don Giovanni“ und „Così fan tutte“. Und Händel schrieb reichlich italienischsprachige Opern, darunter so bedeutende wie „Ariodante“, „Alcina“ und „Serse“.