Kultur

Neue Alben von Moby, Céline Dion und Judas Priest

In den Wochen nach Silvester geht vor allem eines: nichts. Jedenfalls so weit es neue Alben betrifft. Vermutlich muss der Veröffentlichungsrausch des Herbstes, mit dem das Weihnachtsgeschäft angekurbelt wurde, immer noch verdaut werden, auch 2018 ist das wieder so. ­Sicher, Bernd Begemann („Die Stadt und das Mädchen“, 19.1.), Nils Frahm („All Melody“, 26.1.), Tocotronic („Die ­Unendlichkeit“, 26.1.) und Olli Schulz („Scheiß Leben, gut erzählt“, 2.2.) legen vor, aber dann wird es eng. Immerhin: Am 2. März gibt es ein neues Album von Electro-Superstar Moby („Everything Was Beautiful ...“) und am 30. März eines des R&B-Trios En Vogue („Electric Café“).

Die Heavy-Metal-Legende Judas Priest verspricht zwar noch einigermaßen konkret, für März/April nämlich, „Firepower“, aber damit hat es sich dann auch endgültig. Die restliche Ankündigungsliste der Plattenfirmen bleibt eher vage. Klar ist immerhin: Es darf im Lauf des Jahres 2018 mit einem Bündel neuer Songs von den Arctic Monkeys, Avril ­Lavigne, Céline Dion, den Editors, Interpol, Jack White, John Cale, Kylie Mi­nogue, Loretta Lynn (ist jetzt 85!), den ­Manic Street Preachers, Megadeth, Muse, Ozzy Osbourne, The Offspring, The Prodigy, Selena Gomez und Toni Braxton gerechnet werden.

Und natürlich mit einem Veröffentlichungsoverkill ab Herbst, zahllose so neue wie (meist) nutzlose Weihnachtsalben inklusive. Aber das ist wieder eine andere Geschichte.