Hamburg

Musikstadtfonds unterstützt 38 freie Projekte

Hamburg.  Um die freie Musikszene zu stärken, hat die Kulturbehörde im letzten Jahr im Rahmen der Finanzierung des Elbphilharmonie-Spielbetriebs einen Musikstadtfonds eingerichtet. Für die zweite Runde dieser Maßnahme wurden insgesamt 122 Projekte eingereicht, eine Jury hat sich für 38 Ideen entschieden, die mit Summen zwischen 5000 und 50.000 Euro gefördert werden.

Die Genres der Konzepte reichen von der mittelalterlichen Musik bis zur Populären Musik und dem Jazz. Auch Einzelkünstler, Bands, Agenturen, musikalische Gesellschaften und Vereine ­haben sich um Unterstützung beworben. Die insgesamt für den Musikstadtfonds zur Verfügung stehenden 600.000 Euro werden aus der früheren Musikförderung der Behörde für Kultur und Medien und den Mitteln finanziert, die seit 2016 zusätzlich vorhanden sind.

Zu den Geförderten gehören unter anderem das Birdland mit der Reihe „Saturday Night Life Jazz“, das „Female ­Future Festival“ des Buback-Labels, die Hamburger Ratsmusik, das „Toy Piano Weekend“ von Jennifer Hymer, das Überjazz-Festival von der Konzertdirektion Karsten Jahnke, das Festival „HH meets Syria 2018“, die nächste Ausgabe vom „klub katarakt“, das Landesjugendjazzorchester Hamburg, der Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor, das Ensemble Decoder, Jazz Federation und Jazzhaus, KinderKinder, die TONALi Akademie sowie der Verband für aktuelle Musik mit dem Avantgarde-Festival „blurred edges“.