Hamburg

Symphoniker geben Dirigenten für neue Spielzeit bekannt

Hamburg.  Wegen des Todes von Chefdirigent Sir Jeffrey Tate haben die Symphoniker Hamburg für die Saison 2017/18 mehrere Konzertprogramme mit neuen Gastdirigenten besetzen müssen. Nun steht für die meisten Termine fest, wer die Tate-Dirigate des Laeiszhallen-Residenzorchesters übernehmen wird. Bei insgesamt elf Konzerten wird es Umbesetzungen geben, teilte das ­Orchester mit, das die Spielzeit dem ­Andenken ­Tates widmet. Das erste Programm am 17.9. (Strauss/Bruckner) wird Ion Marin übernehmen. Das Matinee-Konzert am 24.9. (Bach/Schubert) leitet Sir Roger Norrington. Am 8.10. wird Sylvain Cambreling Werke von ­Dutilleux, Dalbavie und Debussy präsentieren – jene Kombination, die Tate im Juni hätte dirigieren sollen. Karl-Heinz Steffens ist Dirigent am 19.11., Dvoraks Siebente bleibt wie geplant, neu sind Werke von Sibelius und Vaughan Williams. Das Vielharmonie-Konzert am 25.1. übernimmt Alessio Allegrini, er dirigiert Werke von Elgar, Haydn und Beethoven. Für das Sonderkonzert am 6.2. in der Elbphilharmonie steht der neue Dirigent noch nicht fest, es bleibt bei Brahms’ 2. Klavierkonzert mit Gerhard Oppitz als Solist. Am 25.2. dirigiert James Feddeck in der Laeiszhalle, auf dem Programm zwei Werke von Ravel und neu hinzu­gekommen Schostakowitschs Fünfte. Auch das Mahler-Konzert am 15.4. wird von Marin geleitet. Das Musikfest-Konzert am 4.5. mit ­Mozart übernimmt ­Domingo Hindoyan. Für Weills „Mahagonny“ am 27.5. gibt es noch keinen neuen Dirigenten. Den Saison-Abschluss am 24.6. leitet Andris ­Poga.

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