Kultur

Ingo Schulze: „Peter Holtz: Sein glückliches ...“

Gibt es Favoriten beim Deutschen Buchpreis? Bei einer Auswahl von 20 Titeln, die die Jury jetzt hat, ist, nun ja, viel möglich – die Wege der Juroren sind freilich unergründlich. Als Favorit in einem Wettbewerb, der nach Möglichkeit literarische Exzellenz mit Publikumstauglichkeit verbinden soll, taugen oft die, die man schon kennt – und die, die in der Lage oder willens sind, mit ihren Romanen Erzählwerke zu schaffen, die den berühmten großen Bogen schlagen. So wie der ostdeutsche Schriftsteller Ingo Schulze, der in seinem ersten Roman nach neun Jahren, „Peter Holtz: Sein glückliches Leben erzählt von ihm selbst“ (Veröffentlichung 7.9.), staunend und komisch von deutsch-deutschen Verhältnissen, dem Kapitalismus und einem kuriosen Helden erzählt.