Kultur

Thomas Lehr: „Schlafende Sonne“

Thomas Lehrs gewichtiger und ästhetisch hochtouriger, ein Jahrhundert umspannender Roman „Schlafende Sonne“ (VÖ 21.8.) mag es zum Grundprinzip erhoben haben, auf der Stelle zu treten – genau das macht ihn zu einem natürlichen Buchpreis-Kandidaten. Spielt an einem Tag im Jahr 2011 in Berlin, porträtiert ganze Epochen, als wären sie in der Tat Bilder – mit vielen Details.