Köln

Friedrichs-Preis für Korrespondenten

Auszeichnung für Hans-Ulrich Gack, Frederik Pleitgen und Luc Walpot

Köln. Der mit 7500 Euro dotierte Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis geht in diesem Jahr an die ZDF-Auslandsreporter Hans-Ulrich Gack und Luc Walpot sowie an Frederik Pleitgen von CNN. Die WDR-Journalistin Isabel Schayani erhält mit ihrer Redaktion „WDRforyou“ den Sonderpreis für außergewöhnliche Fernseh- und Onlineprogramme zur Migration und Integration von Flüchtlingen, wie der Westdeutsche Rundfunk am Montag in Köln mitteilte.

Die Berichte der drei Preisträger aus den Krisenregionen des Nahen Ostens und der Türkei prägten seit vielen Monaten die Nachrichtensendungen ihrer Sender, hieß es zur Begründung. „So unterschiedlich die Fernsehsysteme sind, für die die Preisträger arbeiten – Gack und Walpot als feste Auslandskorrespondenten und Studioleiter des öffentlich-rechtlich organisierten ZDF, Frederik Pleitgen als Senior International Correspondent des privaten Nachrichtenkanals CNN –, in ihren journalistischen Grundprinzipien unterscheiden sie sich nicht“, erklärte die Jury.

Der Trägerin des mit 2500 Euro dotierten Sonderpreises, Schayani, bescheinigte die Jury die Entwicklung eines „herausragenden Informations- und Serviceprogramms für Einheimische und Flüchtlinge“.

Mit dem Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis werden jährlich Fernsehjournalisten für ihre kreative, kritische und unabhängige Arbeit ausgezeichnet. Die Auszeichnung wurde zur Erinnerung an den 1995 verstorbenen „Tagesthemen“-Moderator Hanns Joachim Friedrichs von einem Freundeskreis des Moderators ins Leben gerufen.