Poetry Slam

Kampf der Künste bietet freien Eintritt für Finanzschwache

Für das "Best of" in der Friedrich-Ebert-Halle hat sich der Veranstalter etwas Besonderes ausgedacht – und setzt dabei auf Ehrlichkeit.

Hamburg. „Wir würden gerne denjenigen eine Freude machen, die auch gerne mal zum Slam kommen würden, es sich aber beim allerbesten Willen nicht leisten können“, erklärt Hinnerk Köhn von der im Karoviertel ansässigen Firma Slam Kultur. Sein Team und er veranstalten die Reihe „Kampf der Künste“, in der vor allem Poeten, aber auch Singer-Songwriter mit selbst geschriebenen Texten um die Gunst des Publikums buhlen. Das extrem beliebte Format hatte in den vergangenen Monaten mehr als 10.000 zahlende Besucher.

Ausweichtermin möglich

Inspiriert vom Miniatur Wunderland möchten sie nun für ihre Show am 11. März all jenen den Eintritt ermöglichen, denen eine Karte ansonsten zu teuer wäre. Moderiert wird dieser „Best Of Poetry Slam“ von dem jungen Lyriker Jason Bartsch. Und wer in der Friedrich-Ebert-Halle mit einer Begleitung dabei sein möchte, ohne die finanziellen Mittel aufbringen zu können, der solle, so sagt Köhn, einfach eine Mail schreiben ( hamburg@kampf-der-kuenste.de).

„Wir brauchen keine Begründung oder ähnliches, sondern setzen einfach ganz auf eure Ehrlichkeit“, erklärt Köhn die Teilnahme an der Aktion. Wer an besagtem Datum keine Zeit habe, könne einen Ausweichtermin erhalten.

Best Of Poetry Slam Sa 11.3., 20.00,
Friedrich-Ebert-Halle, regulärer Eintritt: 15,-/erm. 9,-; www.kampf-der-kuenste.de