Festival

Wacken sagt der Schlammschlacht den Kampf an

Ein Dreivierteljahr vor dem 28. Wacken Open Air laufen bereits die Vorbereitungen auf dem lautesten Acker der Welt.

Wacken. Wüsste man es nicht besser, man könnte die mehr oder weniger grüne Wiese in Wacken für einen stinknormalen norddeutschen Acker halten. Aber was machen dann die Raupen, Bagger, Kipplaster und Walzen da? Ganz einfach: dafür sorgen, dass die 75.000 Metalheads und mehr als 100 Bands, die alljährlich das kleine Dorf im Kreis Steinburg zum Mekka der lauten, lauteren und ganz lauten Musik machen, etwas trockener stehen.

Denn wo Jahr für Jahr Zehntausende in schweren Stiefeln umherstapfen, -tanzen, -schwanken, leidet auch der Untergrund. Das Infield, der Bereich rund um die Hauptbühnen, hatte diverse Senken und Wellen, in denen sich prächtig das Wasser sammelte. Das soll bis 2017 anders werden, deswegen wurde der Bereich nun mit schwerem Gerät begradigt und ein unterirdischer Kanal gegraben, um den Regen – regelmäßiger Gast des Festivals – leichter wieder loszuwerden.

In Bauphase zwei soll auch noch eine neue Drainage dafür sorgen, dass man zukünftig einigermaßen trockenen Fußes von a nach b kommt: rain or shine, wie man unter Wacken-Fans zu sagen pflegt.

Es gibt übrigens noch Karten für Wacken Open Air Nummer 28 im kommenden Sommer.