Endgültiges aus

US-Klatschportal „Gawker“ schließt nächste Woche

New York.  Auf den Insolvenzantrag folgt das endgültige Aus: Die wegen der Veröffentlichung eines privaten Sexvideos zu 140 Millionen Dollar Strafe verdonnerte US-Klatschwebsite Gawker stellt kommende Woche nach fast 14 Jahren ihren Dienst ein. Darüber informierte Firmengründer Nick Denton die Mitarbeiter. Wenig später bestätigte das US-Medienunternehmen Univision den Aufkauf des insolventen Blogger-Netzwerks – zu dem Websites wie das Tech-Portal Gizmodo und die Automobilseite Jalopnik zählen. Die Mitarbeiter des Klatschportals sollten künftig für die sechs verbleibenden Websites der Unternehmensgruppe arbeiten oder an anderer Stelle innerhalb des Konzerns weiterbeschäftigt werden.