Hamburg

Karten für Bedürftige: Der Verein KulturLoge heißt jetzt KulturLeben

Hamburg. Mehr als 35.000 vermittelte Eintrittskarten und rund 5000 Hamburgerinnen und Hamburger, die trotz geringen Einkommens Zugang zu kulturellen Veranstaltungen haben – eine schöne Fünf-Jahres-Bilanz, die einem gemeinnützigen Hamburger Verein zu verdanken ist. KulturLoge hieß dieser bislang, nun mussten sich die (bis auf Geschäftsführerin Petra Schilling ehrenamtlich arbeitenden) Macherinnen umbenennen.

Ab sofort heißt der Verein, nach einem internen Streit über die Ausrichtung, KulturLeben Hamburg e.V. – weiterhin funktioniert er als eine „Tafel“ für Kultur, vermittelt also Theater- oder Opernkarten, die nicht verkauft wurden, an Menschen, die sich sonst keinen Kulturgenuss leisten könnten. Die Anmeldung erfolgt über einen Einkommensnachweis. 90 Institutionen sind dabei, darunter die Staatsoper, das Thalia, das Ensemble Resonanz. Gefördert wird der Verein unter anderem von der Sozialbehörde und der Mara und Holger Cassens Stiftung.

Infos: www.kulturleben-hamburg.de