Honorare

Autoren kritisieren Bezahlung pro Seite bei Amazon

Berlin. Die Idee von Amazon, bei seinen digitalen Bücher-Flatrates die Vergütung der Urheber von der Zahl gelesener Seiten abhängig zu machen, ist auf Kritik bei Autoren in Deutschland gestoßen. „Dies ist ein kontrollierender Eingriff in den intimen Dialog des Lesers mit dem Buch und das damit verbundene Verhältnis zum Autor“, erklärte die Vorsitzende des Verbandes deutscher Schriftsteller in der Gewerkschaft Ver.di, Eva Leipprand, am Montag. Amazon hatte zum Monatsanfang das Verfahren für Tantiemen-Zahlungen im Abo-Angebot Kindle Unlimited und der Kindle-Leihbücherei umgestellt.