Hamburg

Rockende Zeitreise: Status Quo im Stadtpark gefeiert

Wie hier 2013 in der o2 World Arena begeisterten Status Quo auch im Hamburger Stadtpark ihre treuen Fans

Wie hier 2013 in der o2 World Arena begeisterten Status Quo auch im Hamburger Stadtpark ihre treuen Fans

Foto: dpa Picture-Alliance / Jazz Archiv/Rainer Merkel / picture alliance / Jazzarchiv

Gut 3000 Fans hatten sich zum Konzert von Status Quo versammelt und feierten trotz kurz einsetzendem Nieselregen jede Boogie-Rock-Nummer.

Hamburg. Sie können es immer noch, sie rocken immer noch „all over the world“. Und die Fans, die mit ihnen gealtert sind, sind begeistert. Zwar gehören zum aktuellen Line-up von Status Quo nur noch Francis Rossi und Rick Parfitt, zwar sind ihre Stimmen nicht mehr ganz so geölt wie vor 40 Jahren, in der Hochphase der Band, doch wenn die typischen Quo-Riffs erklingen, ist dennoch Party angesagt. „Caroline“, „Rain“, „Roll Over Lay Down“, „Down Down“: Wer Status Quo Mitte der 70er-Jahre liebte, kommt beim Konzert im Stadtpark auf seine Kosten.

Gut 3000 Fans haben sich versammelt und feiern trotz kurz einsetzendem Nieselregen jede Boogie-Rock-Nummer. Der Altersschnitt der Besucher dürfte nur knapp unter 50 liegen, aber wer sagt denn, dass die Ü50-Generaton nicht feiern kann? Im Gegenteil: Es wird geklatscht und mitgesungen als wäre wieder Klassenparty. „Was einmal war, das kommt nie wieder“, hat Roger Whittaker einmal behauptet. Stimmt nicht. Status Quo waren wieder da und haben im Stadtpark eine klasse Fete gefeiert. „Whatever you want“? Bei Rossi und Co. kein Problem. Nach 90 Minuten Vollbedienung gehen alle zufrieden nach Hause und freuen sich schon auf die nächste Boogie-Rock-Zeitreise in einem Jahr.