Fast zwölf Millionen TV-Zuschauer sehen das DFB-Pokalfinale

Das DFB-Pokalfinale mit dem 3:1-Sieg des VfL Wolfsburg über Borussia Dortmund hat am Sonnabend zwar das Quotenrennen gewonnen, doch im Vergleich zu den Vorjahren ein Quotentief erreicht. Im Schnitt 11,97 Millionen sahen die ARD-Übertragung ab 20 Uhr, das entspricht 40,7 Prozent Marktanteil. Damit liegt die Zuschauerzahl sogar unter manchem Sonntagskrimi-Wert. Ab 20.15 Uhr lagen die anderen Sender aber weit hinter dem Pokalfinale: Am besten schnitt noch das ZDF ab mit einer Wiederholung aus der Reihe „Stubbe – Von Fall zu Fall“ und 3,73 Millionen (12,5 Prozent). RTL kam mit der Comedyshow „Life! – Dumm gelaufen“ mit Kaya Yanar auf 1,87 Millionen (6,3 Prozent).

Der Thriller „Paycheck“ bei ProSieben holte 1,35 Millionen Zuseher (4,6 Prozent), die US-Komödie „Meine Frau, unsere Kinder und ich“ mit Ben Stiller bei Sat.1 etwa 930.000 (3,1 Prozent) und die 20.15-Uhr-Folge „Navy CIS“ bei Kabel eins 890.000 (3 Prozent). Das Erste hatte mit Abstand die meisten Zuschauer: Die „Tagesschau“ in der Finale-Pause sahen 11,14 Millionen (37,2 Prozent). Dennoch liegt die Zuschauerzahl von fast zwölf Millionen deutlich unter den Quoten vergangener Jahre. Ohne den FC Bayern ist das Interesse offensichtlich geringer.