Turin

Deutsche Autoren stehen im Fokus der Buchmesse in Turin

Turin. Zwischen Faszination, Bewunderung und Vorurteilen: Deutschland steht im Fokus der diesjährigen Buchmesse in Turin. Mehr als 40 deutsche Verlage präsentieren auf der wichtigsten italienischen Fachmesse für Literatur ihre Neuigkeiten. Im Mittelpunkt der Messe, die bis 18. Mai läuft, steht das Verhältnis der beiden Länder. „Dass wir Gastland sind, zeigt, dass Deutschland für Italien wichtig ist und umgekehrt – trotz oder gerade wegen einiger Probleme, die es in der Krise gibt“, sagte die Direktorin des Goethe-Instituts in Italien, Gabriele Kreuter-Lenz, zur Eröffnung der Messe am Donnerstag. 25 deutsche Autoren, darunter Daniel Kehlmann, Frank Schätzing, Lutz Seiler und Günter Wallraff, sollen am Salone del Libro teilnehmen und mit italienischen Autoren diskutieren.

„Die Deutschen waren immer fasziniert von Italien, man denke an Goethe“, sagte der deutsch-italienische Chefredakteur der Zeitung „Die Zeit“, Giovanni di Lorenzo, am Vorabend. Aber in den letzten 20 Jahren hätten die Deutschen schwer verstehen können, wie ein Mann wie Berlusconi so viel Raum bekommen habe.