Berlin

Ausstellung zeigt, was van Gogh mit Max Liebermann verband

Berlin. Max Liebermann und Vincent van Gogh: Zum diesjährigen Van-Gogh-Jahr geht die Liebermann-Villa am Wannsee in Berlin der bisher kaum bekannten Wahlverwandtschaft zwischen den beiden Künstlern nach. Seit Sonntag zeigt das Museum rund 40 Gemälde, Zeichnungen und Aquarelle, die zwischen 1882 und 1885 in Holland entstanden. „Während Liebermann das ländliche Leben als sozial intakte Lebenswelt erlebte, legte van Gogh immer wieder das Elend der Verhältnisse offen“, heißt es in einer Mitteilung des Museums.

Liebermann (1847-1935), einer der bedeutendsten deutschen Impressionisten, arbeitete den Angaben zufolge seit 1872 fast jeden Sommer in seiner „Malheimat“ Holland. Van Gogh (1853-1890), damals noch am Anfang seiner künstlerischen Entwicklung, hätte den deutschen Kollegen gern getroffen, doch dazu kam es nicht.

Zum 125. Todestag des großen Niederländers wird in zahlreichen Veranstaltungen und Ausstellungen an ihn erinnert. Die Schirmherrschaft für die Schau am Wannsee hat die niederländische Botschafterin Monique van Daalen übernommen.