Hamburg.

Proben in wechselnden Räumen, Auftritte in wechselnden Spielstätten und am Ende ein finanzieller Ertrag, der ohne zusätzlichen Brotjob oft nicht zum Leben reicht: Theaterschaffende der freien Szene haben es im Berufsalltag nicht immer einfach. Zwar kann die Arbeit öffentlich gefördert werden, eine Jury entscheidet über die Anträge und hat zuletzt rund 625.000 Euro für die Spielzeit 2015/16 bewilligt, die in fünf Bereichen und vier Förderinstrumenten vergeben werden. Allerdings sei die Summe nicht ansatzweise ausreichend, kritisiert nun der Hamburger Dachverband Freier Theaterschaffender in einem offenen Brief.