Restauranttipp: In Cölln’s Restaurant werden Klassiker zu moderaten Preisen serviert

Auf der Karte stehen Klassiker wie der Eintopf von Meeresfrüchten und Edelfischen, die berühmte Kanalarbeiterschnitte – wahlweise mit Cölln’s Caviar – oder der hausgebeizte Lachs. Dabei sind die Preise im berühmten Cölln’s Restaurant moderat: Vorspeisen ab 3,80 Euro, Suppen ab 9,80 Euro, Hauptgerichte ab 23,80 Euro, das Mittagsmenü mit drei Gängen für 21,80 Euro. Internationale Politiker, Schauspieler, Geschäftsleute seien hier oft zu Gast, sagt der Pächter Holger Urmersbach, nennt aber keine Namen. Selbst gekrönte Häupter haben das Haus in seiner 175-jährigen Geschichte besucht. Eine Institution, in New York so bekannt wie in Paris oder London.

Bewirtet werden die Gäste in den elf Separees auf zwei Etagen, die je nach Raumgröße zwei bis 40 Personen Platz bieten. Nur in zwei Räumen gibt es vier bis fünf Tische. Und wer wirklich nicht vom Personal gestört werden möchte, signalisiert dieses durch die schwarze Karte, die außen an der Tür auf die Diskretion hinweist. Wer dann doch wieder einen Wunsch verspürt, für den gibt es eine Klingel am Tisch.

Der erfahrene Urmersbach weiß auch, dass man das beste Geschäft in den letzten zwei Stunden des Tages macht. Kein Wunder, dass der agile 75-Jährige selten vor 2 oder 3 Uhr in der Früh sein Restaurant verlässt. Aber mit Freude auf den nächsten Tag – und zum Wohle der Gäste.

Cölln’s Restaurant Mo–Fr 11.00–23.00, Sa 17.00–23.00, Brodschrangen 1–5 (U Rathaus), T. 36 41 53; www.coellns-restaurant.de