Libanesische Sängerin sucht Erfolg mit French Connection

Uebel & Gefährlich. Yasmine Hamdan, geboren in den späten 70er-Jahren in Beirut und wegen des Bürgerkriegs im Libanon in Abu Dhabi, Griechenland und Kuwait aufgewachsen, mischt auf ihrem neuen Album „Ya Nass“ die Intimität der Singer/Songwriterin mit subtilem Elektropop. Mit ihrer schön dunkel getönten Stimme, die einem unter die Haut geht, klingt Yasmine Hamdan wie eine arabische Seelenschwester der Underground-Flamenco-Diva Anna Calvi. Produziert hat die Platte der Franzose Marc Collin, der ihr beim Showcase im Turmzimmer mit zwei Kollegen auch live zur Seite stehen wird.

Seit ein paar Jahren lebt Yasmine Hamdan in Paris und arbeitet an einer internationalen Karriere, wobei ihr Madonnas Produzent Mirwais hilft. Ihre kosmopolitische, pan-arabisch grundierte Musik für die Welt ist keine Weltmusik; diese schöne Frau will mit ihrer Kunst anderswohin.

Yasmine Hamdan, Do, 13.6., 21.00 Uebel & Gefährlich (U St. Pauli), Bunker Feldstraße, Eintritt 10,-