Die Tipps der Redaktion zum Elbjazz Festival

Nina Attal: Die französische Sängerin und Gitarristin verbindet Blues, Soul und Funk und hat noch jedes Publikum zum Tanzen gebracht. Erst 21 Jahre alt, verfügt sie bereits über erstklassige Entertainer-Qualitäten (24.5., 21.30 Uhr, Hauptbühne Blohm + Voss).

Dunkelkammermusik: Projekt des Klassikpianisten und Echo-Preisträgers Florian Weber und Hamburgs Vorzeige-Rappers Samy Deluxe, der sich zuletzt als Herr Sorge eine neue Kunstfigur geschaffen hat (24.5., 22 Uhr, Maschinenbauhalle Blohm + Voss).

Girls In Airports: Die Band aus Kopenhagen kommt mit zwei Saxofonisten nach Hamburg und ist sowohl von Pharoah Sanders als auch von Mulatu Astatke beeinflusst. Das Quintett verbindet Afro-Beat mit Soul und schrägem Jazz (24.5., 22 Uhr, Golem).

Alexander von Schlippenbach Trio: Der 75 Jahre alte Pianist hat innerhalb des europäischen Jazz Geschichte geschrieben und zählt immer noch zu den großen Könnern. Einer der dienstältesten deutschen Free-Jazzer (25.5., 16.30 Uhr, Golem).

Alfredo Rodriguez Trio: Aus Kuba kommen jedes Jahr erstklassig ausgebildete Musiker, die sich dem Jazz widmen, aber die Rhythmen und Gesänge der Karibik verinnerlicht haben. So ein Virtuose ist der junge Alfredo Rodriguez (25.5., 19 Uhr, Maschinenbauhalle Blohm + Voss).

Mary Halvorson Trio: Die New Yorker Gitarristin gilt als neuer Star der quicklebendigen Szene in Brooklyn. Die Avantgardistin spielt in zwei Dutzend Bands mit und kann gleichermaßen grooven und abstrakt improvisieren (25.5., 20 Uhr, St.-Pauli-Kirche).

Lakecia Benjamin & Soul Squad: Die afroamerikanische Saxofonistin hat für Alisha Keys gespielt, wird von den Roots gefeiert und vom Jazz-Trompeter Clark Terry protegiert. Benjamin steht für knochentrockenen Funk (25.5., 21.30 Uhr, Blohm + Voss).