Kinostart 28. März

„G.I. Joe 2 - Die Abrechnung“: Geballere in 3-D

Foto: Jaimie Trueblood / dpa

Der 3-D-Actionfilm "G.I. Joe 2 - Die Abrechnung" ist schlimm - schlimm ausgedacht, schlimm umgesetzt, ein völlig sinnfreier „No-Brainer“.

Im Sommer 2009 suchte "G.I. Joe - Geheimauftrag Cobra", das erste Filmabenteuer des 1964 von Hasbro erfundenen Spielzeugsoldaten, die deutschen Kinos heim, und der hatte außer allerlei Firlefanz wenigstens Sienna Miller als Flintenweib zu bieten. Jetzt geht das Geballere in 3-D weiter. Doch was soll's, wenn die Geschichte so hanebüchen und abgedreht daher kommt.

Kaum zu glauben: Ein fieser Doppelgänger des US-Präsidenten (Jonathan Pryce) lässt gleich zu Beginn des Films die Eliteeinheit G.I. Joe unter einem Vorwand - irgendwie geht es um Terroristen, Pakistan und Atombomben - auslöschen. Drei Joes haben allerdings überlebt, darunter Roadblock (Dwayne Johnson) und die scharfe Lady Jay (Adrianne Palicki). Mithilfe von General Joe Colton (Bruce Willis) machen sie sich daran, dem falschen Präsidenten und seinen Hintermännern auf die Finger zu klopfen.

Von nun an lässt es Regisseur Jon M. Chu ordentlich krachen, sehr sinnfrei und sehr doof. Wenn der US-Präsident auf den roten Knopf drückt und so alle Atomstaaten zur Auslöschung ihres Arsenal erpresst, könnte man fast von einer politischen Utopie sprechen. Doch das ist viel zu weit gedacht: "G.I. Joe 2" ist das, was die Amis einen "No-brainer" nennen. Also nichts, womit man sich als Zuschauer weiter beschäftigen müsste.

Bewertung: schlimm

"G.I. Joe 3D - Die Abrechnung" USA 2012, 110 Min., ab 12 Jahren, R: Jon M. Chu, D: Dwayne Johnson, Adrianne Palicki, Bruce Willis, Jonathan Pryce, täglich in allen Cinemaxx- und UCI-Kinos, im Streit's (OF); Internet: www.gi-joe2.de