Kinostart 7. März

„Safe Haven“: Klischeehafte Sparks-Verfilmung

Holzschnittartige Charaktere, dramaturgische Stolpersteine und ein Showdown, der das Melodram-Gefüge aus dem Gleichgewicht bringt.

Katie (Julianne Hough) landet auf ihrer Flucht in Southport in North Carolina - und bleibt dort. Der idyllische Ort ist ein Safe Haven", ein sicherer Hafen. Doch immer häufiger blendet der Film zurück zum Polizisten Kevin Tierney (David Lyons), der Katie verfolgt.

Die Nicholas-Sparks-Verfilmung "Safe Haven" zwingt den Zuschauer dazu, einige Kröten zu schlucken. Regisseur Lasse Hallström scheut keine Klischees, einige Charakterisierungen überschreiten in ihrer Holzschnittartigkeit die Grenze zur Karikatur. Während andere Sparks-Verfilmungen nach dramaturgischen Stolpersteinen auf ihr versöhnliches Ende zusteuern, zeigt Hallström einen Showdown mit Brandstiftung und Schießerei, der das Melodram-Gefüge aus dem Gleichgewicht bringt.

Bewertung: belanglos

"Safe Haven" USA 2013, 115 Min., ab 12 J., R: L. Hallström, D: Julianne Hough, Josh Duhamel, David Lyons, tägl. im Blankeneser, UCI Othmarschen-Park u. Wandsbek; Internet: www.safehaven.senator.de