Virale Videos verleiten zum Verbreiten

Der Netz-Navigator führt heute zum Preis für den besten Internet-Kurzfilm

World Wide Web. Videos fliegen im Internet buchstäblich millionenfach in der Gegend herum. Vom verwackelten Konzertmitschnitt über diverse Variationen des Themas "possierliche Haustiere" bis zu Filmtrailern und Nachrichten: Wenn etwas existiert, hat bestimmt irgendjemand schon einmal die Kamera draufgehalten und das Ergebnis ins Netz geladen.

Und die besonders lustigen, merkwürdigen, interessanten Filmchen haben sich stets viral - also nach dem Schneeballeffekt - weiterverbreitet. Früher per E-Mail, jetzt via Twitter, Facebook und Co. schicken sich die Leute Links zu, der Begriff Viral hat sich für die kurzen Clips längst eingebürgert. So viel brach liegendes Werbepotenzial konnten Firmen und Organisationen natürlich nicht widerstehen; Virals sind mittlerweile Teil vieler Werbekampagnen, sei es für Produkte, Weltanschauungen oder politische Anliegen.

Der Viral Video Award wird in diesem Jahr zum vierten Mal verliehen, mit ihm werden im Rahmen des Internationalen Kurzfilmfestivals in Berlin besonders gelungene Clips ausgezeichnet. Neben den von der dreiköpfigen Fachjury zu prämierenden Preisträgern können Besucher der Website noch bis zum 17. November über ihren Favoriten abstimmen.

Auch 2011 ist ein buntes Sammelsurium aus Werbung, politischen Kampagnen und Informationsvideos nominiert, das durch das Kriterium der hohen Qualität vereint wird. Die 21 Kurzfilme regen zum Nachdenken, zum Lachen oder zum Handeln an. Und natürlich zum Weiterschicken.

Preisverdächtig: www.viralvideoaward.com