Kurt Krömer ist unsichtbar, bis er sich verliebt

Cinemaxx Dammtor. Es hat schon seine Vorteile, unsichtbar zu sein. Man muss sich zum Beispiel nicht um fettige Haare, Problemzonen und trendige Klamotten kümmern. Vor allem ist man als Kaufhausdetektiv unschlagbar, kann man den Dieben doch völlig ungeniert nachspüren, ihnen gar in die Taschen gucken. Aber es ist auch ganz schön einsam, das Unsichtbarsein. Und kauzig wird man sowieso, wie eben Udo (Kurt Krömer) in "Eine Insel namens Udo". Denn Udo lebt in der Campingabteilung, völlig unbemerkt und gerne auch mal nackt. Bis Jasmin (herrlich verhuscht: Fritzi Haberlandt) auftaucht. Selbst ganz schön unscheinbar, ist sie bereit, sich von dem Nerd zum Essen einladen zu lassen, und natürlich entwickelt sich eine Liebesgeschichte zwischen beiden. Dumm nur: Nach der ersten gemeinsamen Nacht ist Udo sichtbar, für alle, im Kaufhaus. Mit der Liebe kommen eben die Sichtbarkeit - und auch die Probleme.

Wer Kurt Krömer als Comedian und aus seiner "Internationalen Show" in der ARD kennt, mag von diesem Kinodebüt ein wenig enttäuscht sein, denn Udo ist eben nicht Krömer. Dennoch ist diese Komödie dank der großartigen Darsteller durchaus sehenswert. Am Sonntag stellen Krömer und Haberlandt ihren Film höchstpersönlich in Hamburg vor.

Eine Insel namens Udo So 19.6., 19.00, Cinemaxx Dammtor (S Dammtor), Eintritt ab acht Euro