Mahler geht's nimmer

Schon mit 18 Jahren hat es ihn voll erwischt: Thomas Hampson hörte beim Autofahren eine Kassette (ja, das gab's damals noch) mit der ersten Sinfonie von Gustav Mahler - und musste bei der nächsten Raststätte erst mal runter vom Highway, weil er sonst zum Verkehrshindernis geworden wäre. So sehr ging ihm die Musik durch Mark und Bein. Seither ist das Schaffen des österreichischen Komponisten ein wichtiger Orientierungspunkt in Hampsons Leben. Bereits auf seiner Debüt-CD von 1989 sorgte der amerikanische Bariton mit einigen "Wunderhorn"-Liedern für Furore. Bald wurde er zu einem der angesehensten Mahler-Sänger. Seine Aufnahme der Orchesterlieder unter Leitung von Leonard Bernstein gehört zu den Meilensteinen der gesamten Mahler-Diskografie.

Passend zur Mahler-Jubiläumssaison ist Thomas Hampson nun als Residenzkünstler der Elbphilharmonie-Konzerte zu erleben. Am Sonntag (14.11.) widmet er sich gemeinsam mit seinem Klavierpartner Wolfram Rieger ausgewählten Liedern aus verschiedenen Schaffensphasen.

Thomas Hampson singt Mahler So 14.11., 20.00, Laeiszhalle (U Gänsemarkt), Johannes-Brahms-Platz, Tickets 9,- bis 55,- an den bekannten Vorverkaufsstellen und unter T. 35 76 66 66