Schrieb Zeitungsverleger unter Pseudonym "irre Kommentare"?

Hamburg. Hat Konstantin Neven DuMont, Vorstand und Verleger der Zeitungsgruppe M. DuMont Schauberg ("Kölner Stadtanzeiger", "Frankfurter Rundschau", "Hamburger Morgenpost"), unter "einer Vielzahl wechselnder Pseudonyme eine dreistellige Zahl von teils irren Kommentaren" verfasst? Diesen Verdacht hegt der Journalist und Blogger Stefan Niggemeier. Sein Blog sei von Kommentaren geflutet worden, deren Verfasser zwar unterschiedliche Namen trugen, aber alle Neven DuMonts E-Mail-Adresse benutzten. Niggemeier kennt sie, da der Verleger bis Januar unter richtigem Namen Kommentare in dem Blog schrieb.

Neven DuMont bestreitet die Vorwürfe. Dem Branchendienst "Meedia" sagte er, zwei Personen aus seinem Umfeld hätten die Kommentare geschrieben. Er habe sie gebeten, dies nicht mehr zu tun. Laut Niggemeier tauchten aber, nachdem der Verleger sich gerechtfertigt hatte, drei weitere Kommentare mit dessen Mailadresse in dem Blog auf.

( (khr) )