Kultursenator Stuth zieht Änderungen beim Sparpaket in Erwägung

Hamburg. Kultursenator Reinhard Stuth (CDU) hat erstmals eingeräumt, dass Modifikationen beim Kultursparpaket des Senats möglich seien. Beim CDU-Mitgliederforum im Bürgerhaus Wilhelmsburg sagte er, bezogen auf die geplante 1,2-Millionen-Euro-Sparrunde am Schauspielhaus: "Beim Schauspielhaus könnten die Sparmaßnahmen möglicherweise über zwei Spielzeiten gestreckt werden. Auch im Verwaltungsbereich ist noch einiges an Luft, das ist mein Eindruck. Und damit meine ich jetzt keine Dienstwagen oder so, sondern richtig in der Verwaltung." Auch in Sachen Altonaer Museum deutete Stuth neue Überlegungen an: "Die Entscheidung zur Schließung des Altonaer Museums ist getroffen. Wir erwägen aber, den Kinder-Olymp und das Kinder-Buchhaus an einen anderen Ort zu verlegen."

Unterm Strich zog Stuth in Sachen Spardebatte eine positive Bilanz: "Die Kultur ist in Hamburg vergleichsweise gut weggekommen. Kollegen aus anderen Bundesländern kommen zu mir und beglückwünschen mich."