Magisches aus Memphis

Indiepop Man sollte als Musiker, egal ob man Grönemeyer heißt oder nicht, unbedingt ein Album nach der Heimatstadt benennen. Die Magic Kids haben das getan, und so liegt es nahe, den schwelgerischen Pop ihres Debüts "Memphis" mit einer bestimmten 60er- Erinnerungsseligkeit in Verbindung zu bringen - obwohl die fünf Musiker damals noch nicht geboren waren. Wenn dann so feine Popmusik herauskommt wie bei den Magic Kids, dann ist schon viel gewonnen.

Magic Kids Do 7.10., 20.00, Molotow (U St. Pauli), Spielbudenplatz 5, Eintritt 12,- (Abendkasse); www.myspace.com/themagickids