Das Opernloft startet mit Händel und einem Zauberflötchen

Hamburg. Dass in der Hamburger City ein Theater neu eröffnet werden kann, passiert nicht alle Tage. Dort, wo früher im Axel-Springer-Verlag die Zeitung gedruckt und später ihr Archiv verwahrt wurde, tobt seit Sonnabend auf 1500 Quadratmetern das schönste Bühnenleben: Das Opernloft von Inken Rahardt, Yvonne Bernbom und Susann Oberacker ist von der Conventstraße an die Caffamacherreihe (Eingang gegenüber der ABC-Straße) umgezogen.

Eröffnet wurden die neuen Räume mit Georg Friedrich Händels farbenprall inszenierten "Tolomeo" in Anwesenheit von Kultursenator Reinhard Stuth (will öfter vorbeischauen, weil seine Behörde nur um die Ecke residiert), Bezirksamtsleiter Markus Schreiber, Ohnsorg-Intendant Christian Seeler (hat den Umzug zum Hauptbahnhof noch vor sich) und 195 Gästen. Da das Opernloft nicht nur Erwachsene mit Musik verwöhnt, gab es am Sonntag eine zweite Eröffnung: ein "Zauberflötchen" für Kinder, die auf dicken roten Kissen direkt vor der Bühne ein riesiges Musikvergnügen erlebten.