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BR-Intendant Gruber hört früher auf

München. Der Bayerische Rundfunk (BR) bekommt elf Monate früher als geplant einen neuen Intendanten. Amtsinhaber Thomas Gruber kündigte gestern in München an, bereits am 31. Januar 2011 aufzuhören. Der 67-Jährige ist bis Ende 2011 gewählt. Gruber erklärte, er wolle die Verantwortung in jüngere Hände legen. "Angesichts der großen Herausforderungen, die auf unser Haus in naher Zukunft zukommen, ist jetzt der richtige Zeitpunkt für einen Generationswechsel." Die anstehenden grundsätzlichen Weichenstellungen reichten bis in die Amtszeit des Nachfolgers. Gruber, seit dem 1. Januar 2002 BR-Intendant, gilt als anerkannter Reformer des viertgrößten Senders der ARD. Als Nachfolger ist Regierungssprecher Ulrich Wilhelm (CSU) im Gespräch.