Kampnagelfabrik

Maxwell erzählt ohne viel Worte

Bildstark und wortkarg. Einsame Männer und das raue Leben sind die Themen von Richard Maxwells musikalischem und visuellen Erzähltheater. Es fasziniert durch magisch einfache Bilder und einen skurrilen Humor. Im letzten Jahr überraschten der US-amerikanische Theater-Minimalist und seine New York City Players die Kampnagel-Besucher mit dem Bühnenwestern "Ode To The Man Who Kneels". Keine Pferde, kein blauer Himmel. Cowboys kämpften in fahlem Zwielicht gegen ihre Schatten. Es waren Geisterreiter mit Liedern auf den Lippen.

Auch im neuen Stück, der Vater-Tochter-Geschichte "Das Mädchen", braucht der Regisseur und Komponist nicht viele Worte. Englisch-Kenntnisse sind also sekundär. Wieder ringen die Männer mit sich und ihrem Heldenmythos und sind ewige Verlierer bei den Frauen.

Das Mädchen 23.-27.3., 20.30 Uhr, Kampnagelfabrik (U Borgweg, Bus 162), Jarrestraße 20, Karten zu 15,-, erm.8,- unter T. 27 09 49 40 oder www.kampnagel.de