Menschlich gesehen

Glückliche Mutter

Als die israelische Malerin Gabriela Schutz vor elf Jahren ihre Heimat verließ und nach London zog, führte sie der Weg über Hamburg, zur ersten Ausstellung ihrer Werke in der Axel-Springer-Passage.

Nun ist sie wieder da, um gemeinsam mit ihren Kollegen Tirzah Freund und Eyal Adler Kelner neue Arbeiten vorzustellen.

Einen kurzen Abstecher in die HafenCity hat die 37-Jährige schon gemacht, sonst aber noch nicht viel von der Stadt gesehen, die sie - rein wettermäßig - an London erinnert. "Ich vermisse die Strände und die Sonne in Israel", sagt die Künstlerin, die seit ihrem 14. Lebensjahr malt und in London ihre große Liebe gefunden hat. Freund Marcus ist Violinist und Vater ihrer Tochter Galia Lala, die vor einem Jahr geboren wurde. Seitdem bleibe ihr zwar viel weniger Zeit für Hobbys wie Kino, Lesen oder die Pflege des eigenen Gartens, doch mit der Arbeit komme sie sogar besser voran als zuvor: "Einen Tag in der Woche habe ich fürs Malen reserviert", erzählt Gabriela Schutz, die zudem häufig nachts malt, während ihre Tochter friedlich schläft. "Das ist ein großes Glück", sagt sie - und strahlt über das ganze Gesicht.