Tuvia Tenenbom - eine ungewöhnliche Biografie

Tuvia Tenenbom, der heute einen israelischen und einen amerikanischen Pass besitzt, wuchs in dem ultraorthodoxen Viertel Mea Scharim in Jerusalem auf. Sein Vater war Rabbi, sein Großvater chassidischer Oberrabbiner, und auch Tenenbom arbeitete bereits in jungen Jahren als Rabbi, bevor er mit 17 aus der Gemeinde geworfen wurde und nach New York auswanderte, wo er noch heute lebt. Dort jobbte der provokante Autor und Regisseur unter anderem als Taxifahrer, Diamantenhändler und Banker und gründete 1994 das "Jewish Theatre of New York". Sein Monolog "Adolf Eichmann, letzter Akt" wurde 2002 im jüdischen "Theater Schachar" in Hamburg uraufgeführt. (msch)