Wie eine deutsche und eine iranische Künstlerin das Thema Familie sehen

Nachtspeicher23. Die kulturelle Differenz zwischen Orient und Okzident wird angesichts der aktuellen politischen Ereignisse immer wieder postuliert, aber was das für bildende Künstler heute konkret bedeutet, ist kaum bekannt. Deshalb hat die Galerie Nachtspeicher23 die dreiteilige Reihe "Im Dialog - Kunst zwischen Hamburg und Teheran" initiiert, deren erste Ausstellung heute eröffnet wird. Unter dem Titel "Eine große Familie" spüren die iranische Künstlerin Mona Hakimi-Schüler und ihre Hamburger Kollegin Felizitas Schäfer auf sehr persönliche Weise der Bedeutung der Familie in der jeweiligen Kultur und Gesellschaft nach. Mona Hakimi-Schüler arrangiert Farbzeichnungen mit Personen aus ihrem persönlichen Umfeld zu einem komplexen Beziehungsgeflecht, während Felizitas Schäfer mit ihrer Installation "Hotel Schäfer" den Tresen der Gastwirtschaft ihrer Eltern als Schnittpunkt von familiärem Leben und öffentlicher Kommunikation darstellt.

Malerei und Installation von Mona Hakimi-Schüler und Felizitas Schäfer bis 10.6., Sa/So15.00-18.00, Vernissage heute 19.00, Nachtspeicher23 (U Berliner Tor), Lindenstraße 23

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