So viel Harmonie ist selten um den Jahrhundertbau

Der Netz-Navigator führt zum Blick durchs Internetfernrohr auf die Elbphilharmonie

World Wide Web. So friedlich geht es in Sachen Elbphilharmonie nicht oft zu wie auf der ihrer Website www.elbphilharmonie.de . Alle Beteiligen am Jahrhundertbau stellen sich vor (Bauwerk - Beteiligte), man kann sich durch aktuelle Fotos aus dem Inneren des Rohbaus klicken und den Baufortschritt kontrollieren, genau wie man zurückblättern kann in die vergangenen Jahre und Monate - eine faszinierende Zeitreise. Unter Bauwerk - Medien findet man Bewegtbilder.

Zentraler Bestandteil ist der Veranstaltungskalender der Laeiszhalle und der Elbphilharmonie-Konzerte an anderen Orten der Stadt. Dort kann man sich bestens auf die Konzerte vorbereiten, oft sogar mit kleinen Filmen zum Künstler und dem Werk. Unter "Kompass" findet sich das Musikvermittlungsprogramm, und unter Service kann man Tickets bestellen.

Das wirkliche Geniale bei elbphilharmonie.de ist die steuerbare Echtzeit-Webcam, leider ein bisschen versteckt unter Bauwerk - HTML-Version - Webcam. Mit ihr kann man sich dicht an das Gebäude heranzoomen, den Arbeitern am Großen Konzertsaal auf die Finger schauen, zusehen, wie die Glasfassade wächst. Den Panorama-Blick über die HafenCity und die Schiffe auf der Elbe gibt's gleich noch dazu.

Inzwischen herrscht zu manchen Tageszeiten richtiges Gedränge vor diesem Internet-Fernrohr; ein Zähler zeigt die Warteposition an und die verbleibenden Sekunden, bis man die Kamera selbst fernsteuern darf.

www.elbphilharmonie.de