Hilfe für bedürftige Menschen in Hamburg
Der Verein Hamburger Abendblatt hilft mit seinen Initiativen "Kinder helfen Kindern“ und „Von Mensch zu Mensch“ unterstützt sozial Schwache, Kranke und Behinderte in der Metropolregion Lesen Sie mehr »
Von Mensch zu Mensch-Aktion

Mehr als 8000 Bastelarbeiten für die Weihnachtspäckchen

Diese bestrickten Wichtel hat Astrid Erb gemacht

Diese bestrickten Wichtel hat Astrid Erb gemacht

Foto: Thorsten Ahlf

Viele Leserinnen schickten Gestricktes, Gesticktes und Gebasteltes. So bekamen alle 8000 Weihnachtspäckchen eine persönliche Beigabe.

Das Bastel-Reich ist in der Hand von Frauen, so scheint es uns bei „Von Mensch zu Mensch“, wenn ab November täglich Kartons mit Beigaben für die Weihnachtspäckchen in der Redaktion eintreffen oder Leserinnen ihre Handarbeiten vorbeibringen. Doch es gibt eine Ausnahme: Reinhold Stephan aus Norderstedt. Er stickt feine Bildchen mit Weihnachtsmotiven. Ob Weihnachtsmann oder Engel – die Stiche setzt er sauber und akkurat. Er und seine Frau Ingrid sind ebenso wie viele andere schon seit Jahren wichtige Unterstützer unserer Aktion für einsame, bedürftige und kranke Menschen, die eines der grünen Päckchen zu Weihnachten bekommen.

Auch die neunjährige Line ist eine Ausnahme unter den Bastlern, denn wir rufen Kinder ja bereits dazu auf, für unsere Päckchen viele Weihnachtsbilder zu malen (diese zeigen wir auf einer Seite im Hamburgteil am 24.12.). Line bastelte Engel, Tannenbäume und Sterne aus Pappe und schrieb dazu: „Liebe Leute vom Abendblatt. Ich finde es toll, dass Sie die Aktion machen. Wie jedes Jahr schicke ich gerne meinen Beitrag und hoffe, dass sich jemand darüber freut.“

Manche haben schon im Sommer angefangen zu basteln

Mareile Birenheide hatte schon seit Jahren geplant, bei der Weihnachtspäckchen-Aktion mitzumachen, aber „solange ich gearbeitet habe, fehlte mir die Zeit“, schrieb sie. Jetzt habe sie – seit Sommer im Ruhestand – „im heißen Juni und Juli 300 Strohsterne gebastelt, 200 Weihnachtsgedichte auf Karten geschrieben und Papiersterne geschnippelt – mein Umfeld hielt mich für verrückt“.

Wir sind sehr froh über die zum Teil erstaunlich großen Mengen, die Einzelne uns bringen – wie Werner R., der jedes Jahr Tausende Fröbelsterne faltet, ebenso wie Evelyn Steffen. Sie und ihre Schwester Gisela Gruba beteiligen sich regelmäßig mit ihren Bastelarbeiten.

Der Strickclub in Osdorf stellt 42 bunte Schals zur Verfügung

Die 79 Jahre alte Helga Rehder strickte mit zwei Nachbarinnen 42 Schals in ihrem Strickclub in Osdorf bei einem Schnack mit Kaffee, Tee und „ein paar Keksen“ – es sind sogar mehr Teile geworden als im vergangenen Jahr. So sind gut 8000 nützliche und schmückende Beigaben zusammengekommen: Mützen, Handschuhe, Kulturtaschen, Tannenbaumanhänger und Sterne aus Holz, Perlen, Stroh, Filz, oder Papier.

Wir konnten in jedes Weihnachtspäckchen etwas Selbstgemachtes legen – und damit gab es zu den edlen Lebensmitteln und Kinderbildern noch ein individuelles Extra-Geschenk für die Empfänger. Etliche hatten beim Auspacken Tränen in den Augen vor Rührung. Danke!