Berlin. Der Filmemacher huldigt Anselm Kiefer mit einem poetischen 3D-Dokumentarfilm. Und geht mit einem Spielfilm ins Oscar-Rennen – für Japan

Wim Wenders hat vergangenen Mai ein wahres Kunststück vollbracht. Während das Filmfestival von Cannes dem deutschen Kino ansonsten nicht besonders zugetan ist, konnte er hier gleich zwei Filme vorstellen: „Anselm“, seinen sehr persönlichen und sehr poetischen 3D-Dokumentarfilm über Anselm Kiefer, den wichtigsten deutschen Gegenwartskünstler. Und den Spielfilm „Perfect Days“, der in Japan entstand. In Deutschland kommen beide Filme etwas entzerrter daher. „Anselm“ startet nächste Woche, „Perfect Days“ am 21. Dezember. Für diesen Film muss der Filmemacher aber jetzt schon kräftig werben: Denn er geht als Oscar-Kandidat ins Rennen um den besten ausländischen Film - für Japan! Wir haben darüber mit dem Filmemacher gesprochen.