Brauchtum

Sternsinger verteilen im Rathaus Sternschnuppen

Bürgermeister Olaf Schulze zeigt die Sternschnuppe aus Tonpapier. Auf ihr ist der Segenswunsch vermerkt.

Bürgermeister Olaf Schulze zeigt die Sternschnuppe aus Tonpapier. Auf ihr ist der Segenswunsch vermerkt.

Foto: Stadt Geesthacht

Wegen Corona-Beschränkung sind die Sternsinger diesmal ohne Chor unterwegs. Die katholische Kirchengemeinde erhält eine Spende.

Geesthacht. Auch in Corona-Zeiten verteilten die Sternsinger ihren traditionellen Segenswunsch: „Christus segne dieses Haus“ hieß es am Mittwoch im Geesthachter Rathaus. Allerdings lief die Überbringung durch die katholische St.-Barbara-Kirchengemeinde ungewohnt still ab. Denn statt eines Sternsinger-Chores mit mehr als 20 Jungen und Mädchen, die in den vergangenen Jahren als Könige aus dem Morgenland verkleidet im Rathausfoyer Lieder anstimmten und dann den Segen überreichten, empfingen Geesthachts Bürgermeister Olaf Schulze und der Erste Stadtrat Dr. Georg Miebach wegen der Kontaktbegrenzungen nur eine Vertreterin der Kirchengemeinde.

„Es ist schade, dass der Besuch der Sternsinger nicht wie sonst ablaufen kann – es ist jedes Mal etwas sehr Besonderes, wenn die Kinder zu uns ins Rathaus kommen und ihre Lieder singen“, sagte Bürgermeister Olaf Schulze. „Die Sternsinger verbreiten durch ihre Aktion Freude und helfen ganz konkret. Denn die Spenden, die sie während ihrer Besuche erhalten, kommen Kindern zugute."

Sternsinger kommen in das Geesthachter Rathaus

Aus Tonpapier gebastelte Sternschnuppen der Sternsinger, auf denen der Segensspruch „Christus mansionem benedicat“ (kurz: „C+M+B“, übersetzt: „Christus segne dieses Haus“) für das Jahr 2021 steht, werden im Foyer sowie an den Bürotüren von Bürgermeister, Bürgervorsteher und Erstem Stadtrat angebracht. Die katholische Kirchengemeinde erhielt eine Spende, die wie jedes Jahr für einen guten Zweck gedacht ist.