Niedersachsen

A1: Fliegender Pfau prallt gegen Frontscheibe eines BMW

Der Pfau überlebte den Zusammenstoß mit dem Auto auf der A1 nicht.

Der Pfau überlebte den Zusammenstoß mit dem Auto auf der A1 nicht.

Foto: Autobahnpolizei Ahlhorn

An dem Auto entstand ein hoher Sachschaden. Die Ehefrau des Fahrers hatte großes Glück. Woher der Pfau kam.

Lohne. Ein fliegender Pfau ist am Wochenende auf der Autobahn 1 bei Lohne (Landkreis Vechta) Richtung Hamburg auf die Frontscheibe eines Autos geprallt. Verletzt wurde bei dem Unfall am Sonnabend niemand, der Vogel überlebte den Zusammenstoß jedoch nicht. Er "verendete im Anschluss auf der Fahrbahn", teilte die Autobahnpolizei Ahlhorn am Sonntag mit.

Der 63-jährige Autofahrer, seine 58 Jahre alte Frau und der 26-jährige Sohn, die gegen 11 Uhr auf der A1 unterwegs waren, blieben ohne Blessuren, wie die Autobahnpolizei mitteilte. An dem Wagen der Familie entstand nach ersten Schätzungen ein Schaden von 10.000 Euro, er musste abgeschleppt werden.

Pfau prallt gegen Auto: Ehefrau hat großes Glück

"Die Windschutzscheibe war auf der Beifahrerseite komplett geborsten und eingedrückt", hieß es vonseiten der Polizei. "Durch die Wucht des Aufpralls mit dem ausgewachsenen Pfau waren auch Teile des Dachs eingedrückt." Während der Begutachtung des Schadens sei der Familie bewusst geworden, wie viel Glück die Ehefrau hatte. Wäre der Vogel nicht mit Teilen des Dachs kollidiert, wäre ein Durchschlagen der Windschutzscheibe laut Polizei wahrscheinlich gewesen.

Wie ein Sprecher der Autobahnpolizei erläuterte, gibt es in der Nähe des Unfallortes an der A1 einen landwirtschaftlichen Hof, der Gärreste aus einer Biogasanlage auf seinen Flächen ausbringen darf, darunter auch die Reste von vergorenem Obst. „In der Nähe dieser Flächen halten sich seit Jahren acht bis zehn Pfauen auf, denen diese Gärreste wohl schmecken“, so der Polizeisprecher. Wo die Vögel ursprünglich herstammten, sei nicht bekannt.