Verkehr

Fehmarnbelttunnel: Gegner wollen weiter kämpfen

Die grafische Darstellung des geplanten Fehmarnbelt-Tunnels zwischen Deutschland und Dänemark auf dänischer Seite in Rodbyhavn.

Die grafische Darstellung des geplanten Fehmarnbelt-Tunnels zwischen Deutschland und Dänemark auf dänischer Seite in Rodbyhavn.

Foto: ICONO A/S für Femern A/S / dpa

Der Verein konnte das Projekt zwar nicht verhindern, will es aber weiter kritisch begleiten. Der Tunnel soll bis 2028 fertig sein.

Puttgarden. Auch 25 Jahre nach seiner Gründung will das "Aktionsbündnis gegen eine feste Fehmarnbeltquerung" weiter gegen den geplanten Ostseetunnel kämpfen. Sein ursprüngliches Ziel, die Verbindung zu verhindern, sei zwar nicht erreicht worden, sagte der Vorsitzende des Aktionsbündnisses, Hendrick Kerlen, am Freitag. Doch der Verein werde das Projekt weiter kritisch und mit viel Sachverstand begleiten. Auch der Gründungsvorsitzende Malte Siegert wertete die bisherige Arbeit als Erfolg. So sei es gelungen, die Planfeststellungsbehörde zur mehrfachen Überarbeitung der Planungen zu zwingen. Das Bündnis wurde im Februar 1994 von engagierten Bürgern der Ostseeinsel Fehmarn gegründet. Heute gehören ihm nach Angaben Kerlens etwa 430 Menschen aus ganz Deutschland an.

Der umstrittene rund 18 Kilometer lange Eisenbahn- und Straßentunnel soll voraussichtlich von 2028 an die deutsche Insel Fehmarn mit Dänemark verbinden.