Kindernachricht

Was hat die Kälte mit einer Erkältung zu tun?

Viren lösen die Erkältung aus. Sie können sich in einem kalten Körper aber besser ausbreiten

Viren lösen die Erkältung aus. Sie können sich in einem kalten Körper aber besser ausbreiten

Foto: beyond/Lea Roth / HA

Nicht warm genug angezogen – und schon erkältet? Ganz so einfach ist das nicht. Aber es ist schon wichtig, sich richtig zu kleiden.

„Schön warm anziehen, sonst erkältest du dich!“ Diesen Satz habt ihr so oder ähnlich sicherlich auch schon mal von euren Eltern gehört.

Denn in der kalten Jahreszeit fangen sich besonders viele Leute eine Erkältung ein. Doch dass das tatsächlich direkt mit kälteren Temperaturen zu tun hat, konnte noch kein Forscher nachweisen. Und so gibt es verschiedene Meinungen, warum sich im Winter mehr Leute erkälten.

Es könnte zum Beispiel daran liegen, dass die Winterzeit auch die Stubenhocker-Zeit ist. Die Leute verkriechen sich in den Häusern und atmen dort weniger frische Luft ein: In so einem Umfeld können sich Viren als Krankheitserreger prima ausbreiten.

Ein anderer Grund könnte sein, dass unser Körper in der Kälte stärker belastet ist. Er muss die Organe warm halten. Das strengt den Körper an. Bei kalten Temperaturen ziehen sich unsere Blutgefäße zusammen, damit wir nicht zu viel Wärme verlieren. Das merken wir etwa, wenn unsere Füße und auch unsere Nase kalt werden. Experten meinen: Viren können sich zum Beispiel in der Nase ausbreiten, wenn diese nicht so gut durchblutet ist.

Klar ist aber: Nicht die Kälte bringt die Erkältung, sondern die Viren. Aber die können sich offenbar in der kalten Jahreszeit besser austoben. Deshalb ist es schon richtig, sich bei kalten Temperaturen immer schön warm anzuziehen, um sich zu schützen.